28.09.2012, 18:00

Podiumsdiskussion "Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen?"

am Freitag, 28.9., 18 Uhr im AK Bildungszentrum, u.a. mit juridikum-Herausgeber Ronald Frühwirth

Um das europäische Modell einer nachhaltigen urbanen Entwicklung im Alltag zu realisieren, müssen Diversität und Pluralismus unterstützt werden. Doch selbst in einer hervorragend organisierten Stadt wie Wien konstruieren politische Verantwortliche seltsame Kausalitäten: Demnach gefährde die individuelle Großzügigkeit gegenüber Armen und BettlerInnen die Sauberkeit und Sicherheit der Stadt.

Gesetze werden bis in ihre letzten Winkel durchforstet, um die Bettelei zu kriminalisieren und ihre Verbannung aus dem Stadtbild zu rechtfertigen. Die IG Regierungskunst sagt: Au contraire! Und schenkt der Stadtregierung Impulse, die der Vielfalt und dem solidarischen Zusammenleben aller BewohnerInnen zu Gute kommen. Mit einer öffentlichen ExpertInnen-Runde zum Thema gestaltet die IG Regierungskunst einen Diskussionsabend, der nicht ohne Folgen bleiben soll.

im Rahmen der "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" (in Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle)

mit Ronald Frühwirth (Jurist)
Ulli Gladik (Filmemacherin, Bettellobby Wien)
Verena Fabris (Volkshilfe Österreich, Die Armutskonferenz)
Stephan Olah (Maurer, Bettler), Birgit Hebein (Die Grünen Wien)
und anderen Vertreter_innen der Wiener Stadtregierung

Bildungszentrum der AK Wien,1040, Theresianumgasse 14–16

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