30.05.2012, 19:00

Die EU in der Krise. Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem Frühling in Wien

Buchpräsentation und Diskussion, Wien (30.5.2012, 19h)

Der europäische Integrationsprozess wird durch eine „Vielfachkrise“ erschüttert: Euro-Krise, Staatskrisen, der Legitimationsverlust der EU sowie das Fehlen eines neuen populären europäischen Projektes. Die sozialen Kämpfe gegen eine Abwälzung der Krisenfolgen nach unten und für eine weitgehende Demokratisierung der Gesellschaft eskalieren zunehmend.

Der Beitrag der sozialwissenschaftlichen ‚Europaforschung‘ zum kritischen Verständnis dieser Entwicklungen ist marginal. Dazu will der Band "Die EU in der Krise. Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem Frühling" der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) und der Forschungsgruppe
Staatsprojekt Europa einen Kontrast setzen. Die Beiträge untersuchen aus unterschiedlichen Perspektiven einer kritischen Integrationsforschung Hintergründe und Dynamik der Krise und diskutieren emanzipatorische Strategien für ein anderes Europa.

Anlässlich der Buchpräsentation stellen Pia Eberhardt und Lukas Oberndorfer ihre Beiträge vor und diskutieren die jüngsten Entwicklungen der europäischen Krise.

Mittwoch 30. Mai 2012, 19 Uhr

NIG (Neues Institutsgebäude Uni Wien) 2. Stock, Hörsaal 1
Universitätsstraße 7, 1010 Wien


Pia Eberhardt, Corporate Europe Observatory (Brüssel)

Lobbyismus und europäische Postdemokratie – Einblicke in den EU-Staats-Zivilgesellschaftskomplex


Lukas Oberndorfer, juridikum und Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (Wien)

Hegemoniekrise in Europa: Economic Governance und Fiskalpakt – Elemente einer autoritären Wende?


Oliver Prausmüller, BEIGEWUM

Moderation und Einleitung

Flyer

Plakat

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit

Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG)
BEIGEWUM
ChickLit – feministische Buchhandlung
Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien

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